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Südtiroler Kaminwurzen

« Ein Klassiker der Alpenwelt »

Ein Blick ins Gebirge und dazu Bergkäse, Würste und Schüttelbrot lassen alpinistische Herzen höherschlagen. Und schon beim Gedanken an diese Kombination stellt sich die Sehnsucht nach den Dolomiten, dem Karwendel oder den Julischen Alpen ein, die uns Genuss und Entspannung versprechen. Mit Südtiroler Spezialitäten, wie zum Beispiel Kaminwurzen, können Sie sich ein bisschen Alpen-Feeling nach Hause holen oder Freunden schenken!

Typisch Südtirol

Speck, Wurst, Käse, Butter und Bauernbrot gehören zu den typischen Spezialitäten aus den Alpen. Eine besondere Spezialität aus den Dolomiten sind würzige Kaminwurzen aus traditioneller Herstellung. Ohne Zweifel schmecken sie am besten vor Ort, aber auch hierzulande müssen Sie nicht auf den typischen Geschmack verzichten, denn die Traditionswürste können problemlos nach Deutschland geliefert werden, bestand die ursprüngliche Idee hinter Ihnen doch darin, „Fleisch“ haltbar zu machen.

Kaminwurzen geräuchert 2 Stück ca.180 g | Metzgerei SteinerKaminwurzen – der Name ist Programm

Seit wann es diese Art Wurst zu räuchern genau gibt, lässt sich heute nur schwer sagen. Allerdings kann ihr Ursprung anhand ihres Namens ungefähr bestimmt werden, da der Name „Kaminwurze“ auf eine Zeit zurückgeht, in welcher in vielen Südtiroler Bauernhöfen noch selbst geräuchert wurde. Auf einem typischen Bauernhof in den Alpen hat sich im Kamin am Dachstuhl stets eine Räucherkammer befunden. Diese wurde für das Räuchern von Fleisch und Wurst verwendet, um diese Lebensmittel haltbar zu machen. So entstand der Name „Kaminwurze“ bzw. „Kaminwurz“.

Natürlich war das Räuchern nicht nur den Menschen in den Dolomiten bekannt. Dies ist ein Grund, warum Wurzen und Rauchpeitschen auch in anderen Regionen der Alpen und im Alpenvorland zu finden sind. Der Ursprung ist und bleibt jedoch Südtirol.

Herstellung bedarf Fingerspitzengefühl

Zwar werden die Jausenwürste heute nicht mehr in der Kammer am Dachstuhl geräuchert, aber abgesehen davon, hat sich bei der traditionellen Herstellung der Spezialität aus den Dolomiten nichts Wesentliches verändert, denn die Kaminwurze ist eine Räucherwurst, die auch heute noch aus rohem Fleisch hergestellt wird. Deshalb sind Landjäger, Kantwurst oder Pfefferblock weitere Verwandte der Kaminwurze. Alle diese Wurstsorten gehören zu den Rohwürsten, deren Herstellung viel Fingerspitzengefühl bedarf.

Was kommt in den Klassiker aus den Alpen?

Klassisch, wie bei der traditionellen Arbeitsweise der Metzgerei Steiner aus Südtirol, kommt nur gewürztes Schweine- und Rindfleisch in die Würste, die in Naturdarm abgefüllt werden. Anschließend werden sie kalt über Buchenrauch geräuchert. Danach müssen sie noch einige Tage an der Bergluft der Dolomiten reifen, bevor sie in den Handel kommen.

Hirschwurzen | Metzgerei Steiner

Moderne Varianten mit neuen Geschmackserlebnissen

Die Zeit ist an der Traditionswurst nun auch nicht spurlos vorbeigegangen. So finden Sie im Handel neben der klassischen Variante der Räucherwurst mittlerweile auch moderne Varianten, die aus anderen Fleischsorten hergestellt werden. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Lammfleisch
  • Ziegenfleisch
  • Hirschfleisch
  • Rehfleisch
  • Gamsfleisch

Allerdings sind diese neueren Geschmacksrichtungen im Handel noch eher selten anzutreffen. Damit es zu keinen Verwechslungen mit dem Klassiker kommt, werden sie, je nach Fleischzutat, mit dem entsprechenden Zusatz im Namen versehen, wie zum Beispiel Hirschwurzen.

Gamswurst | Metzgerei Steiner

Aussehen und Geschmack der Traditionswurst aus den Südtiroler Bergen

Im Aussehen, v.a. in Bezug auf die Größe, erinnern Kaminwurzen an Landjäger. Traditionell haben sie eine runde Form. Sie kann aber auch eckig sein. Die Wursthaut ist glatt bis leicht runzelig. Ihre Farbe rotbraun bis braun. Das Wurstfleisch hat eine mittelgrobe Konsistenz. Das weiß bis cremefarbene Fett ist gut zu erkennen. Die Fleischfarbe ist rot- bis rostbraun und ähnelt jener von anderen gepökelten bzw. geräucherten Wurstsorten. Ihr Geschmack ist kräftig-würzig. Oft schmeckt man auch eine kräftige Pfeffernote und das typische Raucharoma.

Wie wird der Wurstklassiker gegessen?

Damit die Räucherwürste ihren vollen Geschmack entfalten können, werden sie in dünne Scheiben oder kleine Stücke geschnitten. In den Dolomiten werden sie v.a. zum Frühstück, zur Marende oder Jause (Brotzeit, Vesper) gegessen. Dabei begleiten sie andere Südtiroler Spezialitäten, wie zum Beispiel Südtiroler Speck, Brot oder Käse. Ein Glas Rotwein oder Schnaps rundet die Brotzeit ab. Die Südtiroler Wurst wird aber nicht zur Jause zu Hause gegessen, sondern ist auch sehr beliebt als Proviant auf Wanderungen oder beim Bergsteigen. In diesem Fall darf auch einfach ein Stück abgebissen werden.

Kaminwurzen passen wunderbar auf einen umfangreichen Frühstücksteller

Für warme Speisen wird die Kaminwurz aus den Dolomiten eher selten verwendet. Unser Tipp: Geben Sie den Klassiker in deftige Eintöpfe oder Suppen, und lassen Sie sich von dem besonderen Geschmack überraschen.

Lagern und Aufbewahren

Als Räucherwurst zeichnet sich die Kaminwurze durch eine vergleichsweise lange Lagerzeit aus. So bleibt sie auch einige Tage ohne Kühlung frisch, weshalb sie auch auf mehrtätigen Wander- und Bergtouren mitgenommen werden kann. Soll sie in den eigenen vier Wänden aufbewahrt werden, sollte sie trocken und kühl gelagert werden, damit sie lange, bis zu vier Monaten, haltbar bleibt. Am besten bewahren Sie die Südtiroler Wurst im Kühlschrank auf, da sie an der Frischluft schneller nachtrocknet und dadurch schneller hart wird.

Kaminwurzen als Mitbringsel

Da die Südtiroler Wurst gut haltbar ist, eignet sie sich zuletzt als Mitbringsel aus dem Urlaub. Aber Vorsicht, verpacken Sie sie gut, damit sie nicht bereits bei der Heimfahrt verzehrt wird. Und sollte dies doch passieren, dann können Sie ein bisschen Schummeln und die Köstlichkeit auf alpenweit.de nachbestellen.