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Hofstätter Wein

Hofstätter Wein

« Reife unter der Sonne Südtirols »

Rot, Weiß oder eine Cuvée? Von lieblich-fruchtig bis trocken-erdig lässt die Weinregion Südtirol die Gaumenknospen erblühen, denn hier ist Vielfalt zu Hause. Neben bewährten heimischen Traditionsreben gedeihen im Mikroklima der steilen Berghänge des Etschtals exquisite Lagenweine, die das Weingut Hofstätter vinifiziert hat. Wir laden Sie zu einer virtuellen Weintour ein.

Fruchtbares Etschtal

Gewaltige Gletscher haben das Etschtal einst in Form gegossen. Der namensgebende Fluss gehört mit 415 Kilometern Länge zu den längsten Italiens. Er entspringt in den Ötztaler Alpen und mündet in die Adria. Dazwischen zieren Weingärten und Obsthaine die Hänge des Etschtals. Seit der Antike ist die Region ein wichtiger Handelsweg. Die Römer legten in Südtirol einst die Via Claudia Augusta an. Die antike Handelsstraße ist heute ein beliebter Radweg für Trekkingtouren. Das liegt nicht nur am gut ausgebauten Radwegnetz. Gleich drei Weinradrouten der Weinstraße laden zu besonderem Genuss ein. Dort gibt es so viel zu entdecken – und zu probieren. Radfahrer können an zahlreichen Sehenswürdigkeiten von der Burgruine Greifenstein bis zum Schloss Sidmundskron Halt machen.

Außerordentliche Rebsorten – Relikte der Eiszeit

Burgen, Schlösser und Herrensitze säumen die Hänge entlang des Etschtals. Vor Urzeiten haben sich Eismassen zwischen Ortlergruppe und Dolomiten ihren Weg durch Südtirol gebahnt und die Landschaft nachhaltig geprägt. Das Resultat ist bis heute sichtbar: der Etsch, der sich hier entlang steiler Berghänge durch das Grün schlängelt. Ein anderes Überbleibsel der vergangenen Eiszeit ist der See bei Kaltern. Darüber hinaus hat das von den Gletschern mitgeführte Geröll Spuren im Boden hinterlassen. Weniger sichtbar, aber genauso von Bedeutung ist die spezielle Zusammensetzung der Südtiroler Böden. Der lockere, steinige Grund bietet den optimalen Nährboden für exquisite Weine, während auf den satten Feldern im Tal die Obstbäume blühen, sprießen und saftige Früchte tragen.

Ein Weinbaugebiet mit Geschichte

Mit Südtirol eng verbunden ist der Gewürztraminer, eine traditionsreiche Rebsorte, die nach dem Ort Tramin benannt ist. Die Geschichte des Traminers reicht weit zurück. Bereits im 13. Jahrhundert war der Traminer im gesamten deutschsprachigen ein Begriff für Weinkenner. Bis heute zählt die aromatische Traube zu den wichtigsten Weinsorten Südtirols. Der würzige Weiße mit fruchtiger Säure ist jedoch nur einer der Tropfen, die die Region Alto Adige zur Destination für Connaisseurs machen.

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Das italienische Weinbaugebiet besitzt eigene DOC-Bestimmungen für die kontrollierte Ursprungsbezeichnung. Hinzu kommen speziell nach Lage klassifizierte Weine. Sie werden im Italienischen mit dem Wort für Weinberg, also als „Vigna bezeichnet. Das Gütesiegel findet mit dem französischen „Cru“ seine Entsprechung. Als erstes Weingut Südtirols hat Hofstätter Wein spezielle Lagenweine „vinifiziert“, wie es in Fachkreisen heißt.

Veni, vidi, vinifiziert – Spitzenweine in Höhenlage

Eine der ausgezeichneten Rebsorten von Hofstätter Wein ist die „Oberkehrschbaum“ Sauvignon. Sie gedeiht auf 750 Meter ü. d. M. auf dem Südhang. Die Trauben werden im Spätherbst gelesen. So ist es die langsame, ausdauernde Reifung, die diesem Weißwein seinen aromatischen Charakter verleiht. Auf 823 Meter ü. d. M., oberhalb der Stadt Ala, wachsen die Trauben eines besonderen Müller Thurgaus heran. Der „Michei di Michei“ ist ein Wein aus Höhenlage. Sein voller Geschmack erwächst ebenfalls aus der eigentümlichen Lage. Eingebettet zwischen Lessini Naturpark und Veneto hat dieser Weiße hervorragende Wachstumsbedingungen. Die vinifizierten Spitzengewächse bauen auf das spezielle Klima in großer Höhe sowie die spezielle Bodenbeschaffenheit. Magere, steinige Böden sind die Basis für die charakterstarken Weine, die in diesem Teil Südtirols heranreifen.

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Das Weingut Hofstätter stellt sich vor

Die Höfe des Weinguts Hofstätter befinden sich westlich und östlich der Etsch. Die Reben reifen in Hang- und Steillagen entlang des Flusstals. Insgesamt erstreckt sich die Weinbaufläche auf 50 Hektar. Beheimatet ist das bis heute familiengeführte Weingut – wie könnte es anders sein – in Tramin. Es gehört damit zu den größten familiär geführten Weingütern Südtirols. Fest in der Region verwurzelt, werden vor allem heimische Trauben kultiviert. Neben dem bereits erwähnten Gewürztraminer sind das Rebsorten wie Weißburgunder, Blauburgunder, Lagrein und Vernatsch. Das besondere Mikroklima zwischen Gipfel und Tal bringt aromatische Rebsorten und vollmundige Tropfen hervor. Der Kolbenhof bei Söll hat sich auf den Gewürztraminer, die wohl traditionsreichste Rebe der Region, spezialisiert. Die Trauben bekommen auf dem Steilhang Morgensonne sowie frische Fallwinde ab. Etwas unterhalb des Kolbenhofs findet sich der Weingarten „Steinraffler“. Im Südtiroler Unterland wächst ein alteingesessener Roter zur Reife heran. Der heimische Lagrein profitiert vom spröden Boden in leichter Hanglage. Die Manufaktur legt Wert auf Handarbeit. So findet alles, von der jährlichen Weinlese bis zum Winterschnitt, in Handarbeit statt. Die Erfahrung und Tradition, die in den erlesenen Trauben steckt, schmeckt man in den edlen Tropfen. Das beständig hohe Niveau lässt die Weine kurzlebige Trends überdauern.

Weinkühler aus Filz

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