Kakelorum Kugelspiel

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Das fantasievolle Rechen- und Kugelspiel aus alten Alpenzeiten
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Das Kakelorum ist ein phantasievolles, hölzernes Kugelspiel ohne feste Spielregeln. Typisch ist... mehr
Kakelorum Kugelspiel
Das Kakelorum ist ein phantasievolles, hölzernes Kugelspiel ohne feste Spielregeln. Typisch ist die am Rande stehende hohle Spielfigur und das darunter befindliche runde Spielbrett.

Die Figur wurde im Grödnertal in den Dolomiten vor Jahrhunderten geschnitzt und bemalt und als Gesellschaftsspiel an langen Winterabenden im gesamten Alpenraum genutzt. Heute wird das Kakelorum von Judith Canins nach alten Vorlagen originalgetreu wieder hergestellt.

Teller: ca. 22 cm rund
Höhe: ca. 23 cm
Kuglen: 4 Kugeln in unterschiedlichen Farben

Bitte beachten Sie, dass die Farben immermal wieder von der Fotografie etwas abweichen können. Das Spiel wird handwerklich und ohne Maschinen hergestellt. Beim Schnitzen und anschließendem Bemalen können naturgemäß kleine Abweichungen auftreten.

Bei dem Spiel schickt man die Kugel über eine gewendelte Anlaufstrecke (die Figur hat oben ein Einwurfloch) auf das runde Spielbrett nach unten. Spielziel ist es, die Kugel in eine der nummerierten Vertiefungen mit einer möglichst hohen Nummer zu bekommen. Trifft ein Spieler mit der Kugel die Vertiefung mit der höchsten Zahl in der Mitte des Spielbretts, ist das Spiel sofort gewonnen. Das klassisches Gesellschaftsspiel wurde von Kindern wie von Erwachsenen gespielt. Feste Spielregeln wurden jedoch nicht übertragen. Je nach Phantasie können die Zahlen zusammen gezählt werden, multipliziert werden, bei einer bestimmten Zahl muss der Spieler eine Aufgabe lösen usw. usw.

Das Spielbrett selbst ist mit einem ca. 2-3 cm hohen Rand, um ein Entweichen der Kugel zu verhindern, sowie sehr flachen Vertiefungen versehen. Die Nummerierung beginnt an der Eintrittstelle der Kugel und läuft in einer Schneckenform zur Mitte.

Geschichte des Holzspielzeuges
Das Grödner Holzspielzeug entstand um 1600, wurde bei der Pariser Weltausstellung gezeigt, durch Wanderhändler europaweit vertrieben und ernährte die Familien im Grödnertal bis 1930. Danach wurde kein Holzspielzeug mehr angefertigt. Vor ein paar Jahren begann jedoch Judith Canins, Bildhauerin aus St. Ulrich im Grödnertal, Südtirol, diese alte Volkskunst wieder zu beleben. Mit besonderer Liebe und großem Geschick reproduziert sie Holzspielzeug nach alten Modellen.
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