Glocke Antik

Antike Froschmaulschelle (Glocke) mit schönem Edelweiß Bortenband
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Seit 1946 stellt die Familie Schiestl in ihrer Glockenschmiede im Stubaital Froschmaulschellen... mehr
Glocke Antik
Seit 1946 stellt die Familie Schiestl in ihrer Glockenschmiede im Stubaital Froschmaulschellen und Glocken her. Die Almglocken werden handgeschmiedet und anschließen mit Bortenbändern, Fellen oder wunderschön verzierten Stickereien versehen. Durch ihre runde Form der Froschmaulschelle ist der Ton eher voll und rund.

Froschmaulschelle / Glocke 70 mm
Edelweiß Bortenband - Bitte beachten: die im moment vorliegenden Glocken haben ein Edelweißband mit schwarzer statt blauer Grundfläche
Höhe ca. 13 cm

Im alpenländischen Raum werden Glocken zu Brauchtum eingesetzt zum Beispiel bei:

- Almauftrieb und Almabtrieb
- Klausjagen in Küssnacht am Rigi
- Chalandamarz im Engadin (siehe hierzu unser Geschenkset "Schellenursli")
- Schellerlaufen in Nassereith
- Schleicherlaufen in Telfs.

Herstellung einer handgeschmiedeten Schelle
Das Blech muss zuerst zugeschnitten werden. Die Halbteile werden dann in 3 Arbeitsschritten mit einer hydraulischen Presse tiefgezogen. Dieser Arbeitsschritt muss langsam erfolgen, um einer Faltenbildung vorzubeugen. Jetzt können die Halbteile verschweißt werden. An der offenen Seite der Schelle wird nur ein kleiner Punkt geschweißt, um die Form auch während des Schmiedens zu erhalten. Das Schmieden erfolgt über eigens geformte Schmiedehörner. Die Schmiedetemperatur bewegt sich um 500 - 800 Grad. Nach dem Schmieden werden die Löcher für die Nieten gebohrt, welche dann von Hand geschlagen werden. Jetzt wird die Hänge in der Schelle verschweißt und der letzte Schliff kann erfolgen, bei dem noch kleine Fehler ausgebessert werden. Nun wird die Schelle in ein heißes Messingbad getaucht. Bei 1300 Grad erhält die Schelle nicht nur ihre schöne Farbe, sondern wird gleichzeitig verlötet und somit verfestigt. Die heiße Schelle wird in kaltes Wasser gegeben und anschließend noch gebürstet und poliert.
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