Brotrahmen Regal

Traditionelles Brotregal - der Schüttelbrot-Halter aus Zirbenholz
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Brotrahmen Regal
Dieser traditionell gearbeitete und neu hergestellte Brotrahmen ist eine wunderbare Reminiszenz an jahrhundertealte Backtradition.

Für den Brothalter gibt es in den verschiedensten Alpenregionen unterschiedliche Namen. So kennt man ihn zum Beispiel in Tirol unter dem Namen Brothenne, Brotrahmen oder Broatruhme, Gestell zum Aufbewahren von Brot, Breutruhme. In Südtirol, dem Land des Schüttelbrotes, ist es ganz einfach der Schüttelbrotständer.

Heute kann man das Brotregal natürlich zum Aufbewahren von Schüttelbrot nutzen aber auch mit Büchern als Regal verwenden oder mit Tellern bestücken.

BITTE UNBEDINGT beachten: Das Schüttelbrot-Regal ist etwas anders gearbeitet als auf dem Foto. Das obere Brett fehlt, die Stäbe stehen offen nach oben. Das hat den Vorteil, dass man höhere Dinge, Bücher etc. hein stellen kann. Auch sind die Seitenhölzer schön geschwungen.

Höhe: 90 cm
Breite: 86 cm
Tiefe: 18 cm
Zwischenabstände: 7 * 23 cm (Breite * Höhe)
Holz: Buche

Der Schüttelbrotständer besteht aus waagerechten Quer- und senkrechten Stäben.

Die Geschichte des Brotes im Alpenraum
Diese beginnt mit Brotfunden aus dem 4. Jahrtausend in der Schweiz. Aus Südtirol gibt es Belege für Spelzgerste und Einkorn bereits aus dem Neolithikum. Die Römer bauten in Südtirol Weizen, Gerste, Roggen und Hirse an. Es hat sich hier vor allem der Roggen als widerstandsfähiges Korn durchgesetzt. Bedingt durch das raue, aber relativ trockene Klima und durch die Abgeschiedenheit der bäuerlichen Hochsiedlungen, entwickelte sich in Südtirol schon im angehenden Mittelalter eine eigene Art der Vorratsbewirtschaftung.

Auch heute noch findet man an verschiedenen Bergbauernhöfen den typischen Brotbackofen neben dem Bauernhaus. Vielfach wird dort noch 2-3mal jährlich eine große Menge gebacken, die dann in der Vorratskammer aufbewahrt werden. Zum Trocknen wurden beispielsweise die Vinschger Paarlen und das Schüttelbrot in den Brotrahmen gestellt.
Geschnitten wurden die harten Paarlen und das Schüttelbrot dann in der Brotgramml, auch Gromml genannt.
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