Alpaufzug Serviette

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Serviette mit dem Sujets des traditionellen alpinen Alpaufzuges aus der Schweiz
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Alpaufzug Serviette
Während der Monate September und Oktober ist der Alpabzug das bekannteste der traditionellen Berglerfeste. Nach viermonatiger Sömmerung in den Bergen kehren die Viehherden ins Unterland zurück. Er ist ein kunterbuntes Stück gelebte Tradition sowie authentisches Brauchtum. Bei Sonnenaufgang bringen die Älpler ihre Kühe, Rinder, Schafe und Ziegen in die Stallungen zurück. Dann setzt sich der Alpumzug in Bewegung. Stolz präsentieren die Älpler in ihren Trachten und die Tiere an den Schaulustigen vorbei. Unüberhörbar, die Parade der Heimkehrer!

Diese Ereignisse wurden in den traditionellen Scherenschnittbildern fest gehalten. Diese Tradition wurde vom Familienbetrieb Wida auf Servietten und Tischsetz apliziert.

Zellstoff-Serviette: 20 Stück, 3-lagig

Als Vater des Schweizer Scherenschnitts gilt Johann Jakob Hauswirth (1809-1871) aus dem Pays d’Enhaut. Er schnitt als Erster Alpaufzüge. Seine Scherenschnitten schildern das alpine Alltagsleben und er verwendete dabei gleiche Motive wie volkstümliche Maler, Stickerinnen oder Kerbschneider: Lebensbäume, Herzen, Blumensträusse und geometrischen Ornamente.

In Deutschland ist ein Scherenschnitt von 1612 nachgewiesen. Die Technik breitete sich in Europa aber nur zögernd aus und entwickelte sich auf unterschiedlichste Weise. Im 18. Jahrhundert waren Silhouettenporträts gross in Mode. Im 19. Jahrhundert gehörte der Scherenschnitt wie das Klavierspiel und das Malen zur Bildung der «höheren» Töchter. In der Epoche des Jugendstils wurde der Scherenschnitt an der Wiener Kunstgewerbeschule zu einem künstlerisch eigenständigen Ausdrucksmittel. Von der Stadt gelangte der Scherenschnitt allmählich in ländliche Gebiete, von der Oberschicht zur Unterschicht und hielt so Einzug in die Schweizer Volkskunst.
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