Die Alpen

haller-diealpen.jpg
Die Alpen und andere Gedichte von Albrecht Haller
4,00 €

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort versandfertig, Lieferzeit ca. 1-3 Werktage

Geschenkverpackung verfügbar

Der Artikel kann als Geschenk verpackt werden. Sie können dabei aus verschiedenen Verpackungen wählen.

Die Alpen aus dem Reclam Verlag ist ein Klassiker. Albrecht von Haller, schweizerischer... mehr
Die Alpen
Die Alpen aus dem Reclam Verlag ist ein Klassiker.

Albrecht von Haller, schweizerischer Wissenschaftler und Dichter, bewegt sich zwischen Barock und Aufklärung. Das fragende Nebeneinander von Offenbarungsglauben und genauer Naturbeobachtung läßt seine Dichtung zu einem ersten Beispiel deutschsprachiger philosophischer Lyrik werden.

Die Alpen: Die Inhalte - Die Falschheit menschlicher Tugenden - Gedanken über Vernunft, Aberglauben und Unglauben - Trauer-Ode, beim Absterben seiner geliebten Mariane - Über den Ursprung des Übels - Unvollkommenes Gedicht über die Ewigkeit

Zum Autor
Albrecht von Haller, 16. 10. 1708 Bern - 12. 12. 1777 ebd.
Der Sohn eines Juristen begann 1723 mit dem Medizinstudium in Tübingen, wechselte 1725 nach Leiden und promovierte hier 1727. Anschließend reiste er nach Frankreich und England, um sich weiterzubilden. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz blieb er zunächst in Basel, las Alexander Pope und Shaftesbury und machte 1728 mit S. Gessner eine botanische Studienreise in die Alpen. 1729ließ er sich als Arzt in Bern nieder, widmete sich aber weiter seinen wissenschaftlichen und poetischen Interessen. 1736 wurde er zum Professor für Anatomie, Chirurgie und Botanik an die Universität Göttingen berufen und etablierte sich hier als Universalgelehrter von europäischem Rang (1740 Aufnahme in die »Royal Society«, 1749 Erhebung in den Adelsstand, 1747-53 Direktor der »Göttingischen Gelehrten Anzeigen«; Ernennung zum Großbritannischen Leibarzt, Berufungen nach Utrecht und Oxford usw.). 1753 kehrte H. nach Bern zurück, wo er in den kommenden Jahren verschiedene Verwaltungsaufgaben übernahm und weiterhin intensive Forschungsarbeit betrieb. H. hinterließ ein großes wissenschaftliches Œuvre; seine Bedeutung als Dichter beruht im Wesentlichen auf seinem Versuch Schweizerischer Gedichten, der es - mehrfach erweitert - zu seinen Lebzeiten auf elf Auflagen brachte. Mit den darin enthaltenen Lehrgedichten (u. a. Die Alpen; Gedanken über Vernunft, Aberglauben und Unglauben; Über den Ursprung des Übels) begründete er die philosophische Lyrik in Deutschland. Satirische Zeitkritik, beunruhigende Reflexionen über Gott und die Welt und das Problem der Theodizee sind Themen der Lehrgedichte, die mit ihren existentiellen Fragen und Zweifeln fremd neben der optimistischen Dichtung der Zeitgenossen stehen. Zu H.s Spätwerk zählen drei Staatsromane, die die verschiedenen Staatsformen vorstellen.

In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (UB 17664.) - © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.
Zuletzt angesehen