Tiroler Grauvieh

Tiroler Grauvieh

 
 
 "Alle Experten wissen es schon längst. Sie sind etwas Besonderes und Rares. Sie gelten als kleinwüchsig, bescheiden, geländegängig, robust und sehr, sehr alt. Analog der alten Kulturregion "RÄTIEN" reichen sie vom Engadin zum Timmelsjoch. Sie sind ein lebendig-graues Relikt, ein mindestens dreitausendjähriger Kulturträger dieses Gebietes im "Herzen der Alpen"
Dr. Hans Haid, Volkskundler und Schriftsteller
 
 
 

 

Von jeher schätzen die Bergbauern an ihren "Grauen" (auch die "Edlen" genannt):

  • die robuste Gesundheit dieser Tiere, die auch widrigste Wetterverhältnisse unbeschadet ertragen

  • das relativ geringe Gewicht, das die Almböden schont und somit unsere Kulturlandschaft erhält

  • die Tatsache, dass es ein Mehrnutzungsrind ist, das sowohl Milch als auch Fleisch liefert.

Die Grauviehzüchter widerstanden den zahlreichen Versuchungen, amerikanische Rassen, die einseitig auf Milch- oder Fleischleistung gezüchtet sind, einzukreuzen. Stattdessen wurde ein mutiger, selbstbewusst eigenständiger Weg eingeschlagen und alle Entwicklungen der letzten Jahrzehnte (von "Turbokuh" bis "Fleischberg") vermieden. Dank eines EU-Förderprogramms zur Erhaltung von aussterbenden Rinderrassen und einer professionellen Vermarktung der Grauvieh-Almochsen (Angelus) konnte der Bestand in den letzten Jahren konstant gehalten werden. Die Verwendung der Grauviehmilch für die "Tiroler Edle" ist ein weiterer Schritt, um die wertvolle Existenz des Tiroler Grauviehs bekannt zu machen.

Der Chocolatier

Hansjörg Haag ist ein passionierter Konditormeister, der durch zahlreiche weiterbildende Kurse in der Schweizer Fachschule Richemont in Luzern bewiesen hat, dass er ständig neue berufliche Herausforderungen und Anregungen außerhalb der Tiroler Berge sucht. Mit der Rezeptur der "Tiroler Edlen" hat Hansjörg Haag eine Köstlichkeit kreiert, bei der er diese Erfahrungen in Vollendung umgesetzt hat.

Als Basis für die Schokoladen wird Couverture von Spitzenhäusern verwendet. Nach dem Abkühlen wird sie mit biologischem Frischrahm vom Tiroler Grauvieh und mit Almrosenhonig gefüllt und danach versiegelt. Hansjörg Haag verwendet ausgezeichnete Rohstoffe aus der Tiroler Heimat, die zusammen mit Schweizer Handwerkskunst ein ganz außergewöhnliches Produkt ergeben.

Die Tiroler Edle enthält keine künstlichen Konservierungsstoffe und ist fünf Monate haltbar.

Die Initiatorin

Das Anliegen von Therese Fiegl, bewussten, anspruchsvollen Verbrauchern Produkte von engagierten, regionalen Erzeugern zu vermitteln ist ihr mit der Tiroler Edlen hervorragend gelungen. 2001 entstand die Idee aus Grauvieh-Rahm ein besonderes Tiroler Produkt zu kreieren. Mit dem Konditor Hansjörg Haag, dem Destillateur Christoph Kössler und der Biosennerei Kaunergrat fand sie aufgeschlossene Partner, die sich mit Begeisterung für die Umsetzung ihrer Idee engagierten. Der Name "Tiroler Edelschokolade" ergab sich fast von selbst. Die Tiroler Graukuh wurde von den Tiroler Bauern immer schon als "die Edle" bezeichnet.

 
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