Mayr Josef

Josef Mayr sen.  –  Marmor aus dem Vinschgau

Es ist nicht nur weltberühmt und fast einzigartig: das „weiße Gold“ aus dem Jennwand-Massiv in den Südtiroler Alpen – der Marmor aus dem Vinschgau. Hoch geschätzt von vielen Bildhauern wegen seiner Schönheit, wird der leuchtende, kristalline Kalkstein schon seit Jahrhunderten in vielen Teilen der Welt verwendet. So zum Beispiel in der römischen Antike als Meilensteine an der Via Claudia Austuta. Besonders geschätzt wurde der Laaser Marmor in der Zeit der Habsburgermonarchie. Viele Standbilder in Wien sind aus diesem Grund aus dem Laaser Stein gehauen und beim Bau der Wiener Ringstraße wurde der Vinschger Marmor ebenfalls eingesetzt. Ursprünglich wurde der weiße Marmor aus dem Göflaner Gebiet abgebaut. Erst Jahre später konnten die Hindernisse beim Abtransport im Laaser Gebiet überwunden werden.
 

Der Steinmetzbetrieb wurde 1928 von Josef Mayr sen. Gegründet. Er hat den Betrieb von seinen Lehrherren übernommen und vor ca. 40 Jahren hat Josef Mayr jun. - allen als Pepi bekannt - den Betrieb weitergeführt. 2006 gründeten die Familie Mayr mit Josef und Christine Mayr sowie Tochter Renate und Sohn Thomas die Mayr Josef & Co. KG. Das Unternehmen und der Betrieb werden nach wie vor von der Familie gemeinsam geführt. Seit der Gründung des Handwerksbetriebes lag das Hauptaugenmerk auf der Verarbeitung des in Laas abgebauten und somit gleichnamigen „Laaser Marmors“.

 
In der Werkstätte entstehen nicht nur Grab- und Denkmäler sondern auch Kunstwerke von besonderer Bedeutung im Auftrag namhafter Bildhauer. Eine der größten Arbeiten des Familienunternehmens, die Figurengruppe „Die Saligen“ (eine Brunnenfigur) von Hans Plangger, steht im Rapoldi-Park in Innsbruck. Ein weiteres bedeutendes Werk, ein 13.000 kg schwerer Altar, steht auf der Insel Borneo.
 

Marmor Vase
79,90 €